vom Bauen

Es wird auch jetzt gebaut und geplant im Pfarrsprengel. Sie sollen hiermit auf dem Laufenden gehalten werden. Denn Sie sind ja meistens mit dabei, wenn es darum geht, das nötige Geld fürs Bauen zusammen zu bringen. Und beim Feiern.


Kirche Kötzlin

Wenn Sie das nebenstehende Bild sehen, dürfen Sie sich vorstellen: so sieht das gesamte Fachwerk auf der Westseite des Turmes aus. Es ist sozusagen nicht mehr vorhanden. Nach weiteren intensiven Beratungen steht nun die Konzeption der Sanierung der Turmwände und wird in den Sommermonaten durchgeführt.

 

Der Start des 2. Bauabschnitts verzögert sich durch die derzeitige

Situation und auch durch Schwierigkeiten in der Bauausführung.

Nach der jetzigen Planung soll das Fachwerk im Turm wiederhergestellt werden. Die Stahlkonstruktion, die in den neunziger Jahren zur Stabilisierung des Turmes eingebaut wurde, soll dadurch überflüssig werden. Darüber wurde in der Bauberatung am 20.05.2020 nochmals diskutiert und es wurden Festlegungen getroffen. Jetzt beginnt die Sanierung des Turmes.

Esther Schneider, Kötzlin

Die Schäden im Fachwerk des Turmes sind sehr umfangreich.


Kirche Rehfeld

Die wichtige barrierefreie Zuwegung zur Kirche ist fertiggestellt. Nun können Rollstuhlfahrende, Benutzer von Rollatoren sowie Nutzer von Kinderwagen einfach auf den Kirchberg gelangen.

Die lange vorbereitete Errichtung einer barrierefreien Zuwegung auf den Kirchberg wird Ende Juli realisiert werden. Ebenfalls mit einer Leader-Förderung sowie mit Zuwendungen der Stadt Kyritz und der UEK-Stiftung ist die Finanzierung dieses Vorhabens gesichert.

 

>>> Sobald Feiern zur Einweihung der genannten Projekte wieder ohne größere Einschränkungen möglich sind, wird dazu vor Ort eingeladen.

Die Ausschreibung für den Bau der barrierefreien Zuwegung zur Kirche sind erfolgt, mit der Fertigstellung des Projektes ist bis Herbst 2020 zu rechnen.


Kirche Stüdenitz

Der goldene Hintergrund des Bildes macht deutlich, dass auch das Leid mit zu Gottes Heilsplan gehört. Die weißen und rosa Flecken können bedeuten, dass nach der Dunkelheit der Nacht ein neuer Morgen anbricht. Der Himmel öffnet sich wieder.

Insofern passt alles gut zusammen, auch wenn es ein modernes Bild geworden ist. Doch schauen Sie es sich einmal genauer an. Möglich, dass Sie dabei auch Zusammenhänge aus Ihrem Leben mit seinen Höhen und Tiefen entdecken. Ich wünsche es Ihnen.

Christian Ruch

Gedanken zur neu gestalteten Apsis in Stüdenitz

 Wer diese Kirche besucht, blickt unwillkürlich auf das zentrale Bild in der Apsis mit dem goldenen Grund und der rot-weißen Gestaltung. Farblich passt es gut zu dem roten Altarkreuz und dem goldfarbenen Corpus (Körper) Christi. Der Berliner Künstler Roland Weber hat dieses Gemälde geschaffen. Beides muss auch inhaltlich zusammen gesehen werden. Das moderne Bild allein würde eher für Verwirrung in einer Kirche sorgen.

 

Klar dagegen sind die vier Medaillons, versehen mit Bibelsprüchen, gestaltet. Roland Weber machte bei der Einweihung seines Kunstwerkes am 31. Juli den Besuchern Mut, eigenen Gedanken und Phantasien freien Lauf zu lassen. Nur in Umrissen, wie durch einen Nebel hindurch, ist vieles angedeutet.

 

Für mich verbindet sich mit diesem Bild der betende Jesus im Garten Gethsemane, dargestellt in der Mitte. Von seiner „Gestalt“ gehen Linien aus, die den Verlauf des „Gartens“ bestimmen. Oben öffnet sich der Himmel, um Jesus zu trösten. So wird er auf das bevorstehende Leiden und Sterben vorbereitet: „Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“ (Lukas 22,42) Die „Figur“ befindet sich in abwartender Haltung. Mal sehen, was geschieht, wenn sich der Himmel öffnet. Außerhalb des „Gartens“ befinden sich „die Jünger, die die Zeit verschlafen.“ Sie bekommen das Ringen Jesu nicht mit. In der Bibel hat sich Jesus nur einen Steinwurf weit von ihnen entfernt. Erst zu Ostern werden sie wieder wach.

 

Davon spricht der rote Fleck am unteren Rand des Bildes. Man kann ihn für die Arche Noahs halten. Die von der Flut Verschonten sind schon im Inneren geborgen, dem Tod entronnen.

 

„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will erquicken.“ (Matth. 11,25) Über dem Gemälde steht dieser Bibelspruch in blauen und weißen Buchstaben geschrieben.

 

Zum Zeichen für das Leid der Welt und für seine Überwindung ist der Garten Gethsemane geworden: „Seht hin, er ist allein im Garten. Er fürchtet sich in dieser Nacht, weil Qual und Sterben auf ihn warten und keiner seiner Freunde wacht. Du hast die Angst auf dich genommen, du hast erlebt, wie schwer das ist. Wenn über uns die Ängste kommen, dann sei uns nah, Herr Jesus Christ.“ (Friedrich Walz). Jesus will, dass wir zu ihm kommen, um Ruhe zu finden.

Einweihung der Apsis in Stüdenitz

 

Am Freitag, dem 31.08.2020 wurde in der Stüdenitzer Kirche die Vollendung der Apsis gefeiert. Nachdem der Großteil des Altarinnenraums bereits vor einigen Jahren fertig gestellt wurde, fehlten bislang vier Ornamente sowie ein passendes Altarbild.

 

Für die Gestaltung dieser Kunstwerke veranstaltete der Stüdenitzer Gemeindekirchenrat einen Wettbewerb, bei dem sich Künstlerinnen und Künstler mit ihren Ideen einbringen konnten. Die Ausschreibung gewann der Künstler

Robert Weber.

In Zusammenarbeit mit dem Stüdenitzer Gemeindekirchenrat und der Restauratorin Frau Genßler wurden die vier Ornamente sowie das Altarbild gestaltet.

 

Während der Feierstunde erklang Musik von der Orgel sowie von der Gambe. Ines Schmidt richtete Dankesworte an alle Beteiligten. Herr Weber stellte seine Ideen und Gedanken zu den Ornamenten sowie zum Altarbild vor. Das Altarbild fügt sich nun ganz harmonisch in das Gesamtbild der Kirche sowie dem Altarkreuz ein. Je nach Lichteinfall und Position des Betrachters kann das Kunstwerk ganz unterschiedliche Assoziationen hervorrufen.

 

Auch die weiteren Bauvorhaben wurden von der Architektin Frau Biehler an diesem Abend erklärt. Zum Abschluss gab Robert Weber noch eine Kostprobe seines gesanglichen Könnens.

Dorothee Vettin

Die Neugestaltung des Altarraumes soll Ende Juli beendet sein. In der Werkstatt von Robert Weber entstehen zur Zeit die in Auftrag gegebenen Bilder. Die Restauratorin, Frau Genßler, arbeitet an der Neufassung der Medaillons.

 

Mitte Juni traf der Förderbescheid des Landesamtes für Ländliche Entwicklung ein: die “Restarbeiten“ in und an der Kirche (Ausmalung des Innenraumes, Barrierefreie Zuwegung, Ausstellung im Turm usw.) werden mit 276.000 € gefördert. Gemeinde, Kirchenkreis, die Landeskirche sowie die Stiftung Maßwerk haben weitere Fördermittel zugesagt. So kann das Projekt bis 2022 umgesetzt werden.


Kirche und Gemeinderaum Berlitt

Der Zugang zum Kirchturm wurde im Frühjahr 2020 erneuert.


Kirche Schönermark

Auf der Titelseite haben Sie es gesehen: der Schönermarker Kanzelaltar ist restauriert und damit das letzte Stück im Kircheninnern, welches eine „Erneuerung“ erhielt. Mit Reparaturen an den hölzernen Seitenflügeln, der Retusche der alten Farbgebung sowie der Reinigung und behutsamen Neufassung der Gemälde mit den Aposteln sowie Jesus Christus in ihrer Mitte ist der 1719 entstandene Altar mit Kanzel wieder zum Mittelpunkt geworden. Vielen Dank an alle, die für zur Finanzierung dieses Projektes mit einer Spende beitrugen. Ein ganz besonderer Dank gilt der Gemeinde Stüdenitz-Schönermark, die eine Zuwendung in Höhe von 8.000,00 € zur Verfügung stellte.

Die Restaurierung des Kanzelaltars aus dem Jahr 1719 wurde im Mai 2020 begonnen. Eine Beendigung wird im Juli 2020 erwartet.


Kirche Breddin

Danke an alle Spender

Mit dem Gemeindebrief von Juli und August 2020 hatten wir um Spenden für einige zusätzliche Maßnahmen der Sanierung der Kirche Breddin gebeten, die nicht Bestandteil der Planung waren und daher nicht von der Förderung erfasst sind.

 

Wir freuen uns über Spenden in Höhe von 1.750,00 € mit Stand vom 11.08.2020 und danken allen, die etwas gegeben haben. Es kann natürlich gerne weiter gespendet werden. Zu unserer wunderschön restaurierten Kirche würden z. B. neue Sitzkissen ganz toll aussehen, zur Ausstellung vor der Kirche würde eine Bank gut passen und vielleicht gibt es von Ihnen auch noch tolle Ideen.

Wir sind noch nicht so weit, dass für die angekündigte Feier schon ein Termin benannt werden kann, denn die Fertigstellung der Ausstellung lässt aus den verschiedensten Gründen noch etwas auf sich warten.

Aber Sie können versichert sein, alle bemühen sich nach Kräften und wir, die Mitglieder des GKR, danken allen, die sich mit klugen Gedanken und Hinweisen, einbringen.

 

Beate Nebelin

Breddin feiert .... bald

Machen Sie mit, damit am Ende möglichst keine Finanzierungslücke entsteht! Überweisen Sie Ihre Spende auf eines der auf der letzten Seite angegebenen Konten unter dem Stichwort „Kirche Breddin“. Eine Spendenbescheinigung geht Ihnen selbstverständlich zu.

Der Gemeindekirchenrat

Die Bauarbeiten in und an der Kirche, die Restaurierung im Kircheninneren und die Ausstellungsgestaltung gehen auf ihre Fertigstellung zu. Nach dem bisher vorliegenden Zeitplan könnte dies Ende Juli geschehen.

 

Und irgendwann, wenn die wegen der Corona-Krise geltenden Regelungen es zulassen, soll auch gefeiert werden. Wer jetzt schon einmal in die Kirche schaut, wird den Eindruck gewinnen: all die Mühe, von den ersten Planungen vor 6 Jahren über die Antragstellung bis hin zu immer neuen Absprachen mit Handwerkern, hat sich gelohnt. Das Konzept ist gut umgesetzt worden. Die Förderung durch das Landesamt für Ländliche Entwicklung (Leader-Mittel), die Kommune, die Landeskirche und den Kirchenkreis waren die entscheidenden Grundlagen. Die von vielen Breddinern gespendeten mehr als 20.000 € bildeten die Hälfte der notwendigen Eigenmittel. Vielen Dank!

 

In den kommenden Wochen sind noch einige besondere Überlegungen umzusetzen. Sie waren bei der Planung nicht im Blick und werden daher nicht durch die Förderungen unterstützt.

 

Für die Farbgestaltung der Fenster im Altarraum und eine neue Altarplatte gab es Spenden, für die auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön ausgesprochen wird.

 

Nun bitten wir darum, dass für weitere Besonderheiten gespendet wird:

  • Für eine Hervorhebung der Orgel vorgesehene Streifen – Fassung mit Blattgold

  • Für einen großen und einige kleine im Bogen über dem Altar gefundene Sterne

  • Für den Neuanstrich des Turmuhren-Blattes

  • Für die Kopien des Siegels aus dem Jahr 1273 (Einweihung der Kirche durch den Havelberger Bischof) sowie eines Kirchenbuches mit Schilderung des Dorflebens von Breddiner Pfarrern über etwa 100 Jahre seit 1646

Die Bauarbeiten in und an der Kirche haben große Fortschritte gemacht: Die Wegegestaltung südlich der Kirche inklusive der Gestaltung eines Hüpfspiels (siehe S.1 und 2) und der Vorbereitungen für die Freiluft-Ausstellung sind beendet. In der Kirche haben nach Beendigung der Maurerarbeiten die Malerarbeiten begonnen. Die erneuerten Fenster werden um Pfingsten eingesetzt. Kleine Schäden in Turm und Dach wurden behoben, die Schallluken sind erneuert. Es folgen Arbeiten am Mauerwerk des Turmes und zur Sanierung des Gefallenen-Denkmals.

 

Henning Utpatel, Breddin


Kirche Vehlgast

FEIERN in VEHLGAST

Das für den 9.5.2020 geplante Dankfest musste ausfallen.

Der 3. Bauabschnitt konnte Anfang Januar mit dem Einbau neuer Schallluken in den Kirchturm beendet werden. Dank vieler Fördermittel von Leader Sachsen-Anhalt, des Kirchenkreises Prignitz, der Landeskirche sowie dank vieler Spenden wurden die Kirchturmspitze und die Turmfenster zum größten Teil erneuert.

Die Fassade wurde ebenfalls repariert.

Ein kleines Fest zur Turmbekrönung fand am 30. November statt: Dokumente und Münzen wurden in die neue Kugel hinein gelegt, das nun vergoldete Kreuz wurde über der Kugel installiert und ein fröhlicher Vormittag bei Sekt und Sonnenschein wurde begangen.

Für die kommenden Jahre bleiben die Sanierung von Glockenstuhl und Turmtreppen sowie die Neugestaltung des Altarraumes im Blick.

In der alten, seit 1906 auf der Turmspitze befindlichen Kugel wurde eine Kupferhülse mit einigen Dokumenten sowie Münzen gefunden. Die bereits von außen an der Kugel sichtbar gewordenen Durchschüsse hatten auch die Hülse getroffen und somit einen Teil der Dokumente vernichtet.

 

Nun werden neue Dokumente in Hülsen in eine neue Kugel gegeben und sollen nachfahrenden Generationen etwas aus unserer Zeit erzählen. Ganz oben wird ein kleines, vergoldetes Kreuz seinen Platz haben und ein wenig in die weite Havellandschaft leuchten.

 

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, zum kleinen Festakt am 30.11. zur Vehlgaster Kirche zu kommen!

Die Sanierungsarbeiten am Kirchturm konnten Anfang September beginnen und werden wahrscheinlich Mitte Dezember abgeschlossen werden können. Nach Abdecken der Schiefereindeckung offenbarte sich, dass der Dachstuhl zu ca. 80% sanierungsbedürftig ist. Diese zusätzlichen Arbeiten konnten dank des großen Engagements der Dachdeckerfirma Jankowski bis Ende Oktober abgeschlossen werden. Am 30. November wird die erneuerte Turmbekrönung aufgesetzt (siehe dazu Seite 5).

 

Spenden sind weiterhin willkommen – Konto siehe letzte Seite.

Ende Januar wurden Fördermittel beantragt: seit 9. August liegt der Fördermittelbescheid vor. Somit können demnächst die Sanierungsarbeiten am Kirchturm beginnen: Erneuerung der Schiefereindeckung, der Fassaden und Fenster sowie der Schallluken im Kirchturm. Dann ist die Außensanierung geschafft – und die Kräfte können in den kommenden Jahren auf die Neugestaltung des Innenraums sowie die Instandsetzung des Turminneren konzentriert werden.

Spenden sind weiterhin willkommen –

Die Turmsanierung kann Dank einer Zuwendung des Amtes für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Altmark durchgeführt werden. Die Gesamtkosten in Höhe von 91.341 € werden zu etwa 75% (64.702 €) durch Leader-Mittel gefördert. Die Landeskirche und der Kirchenkreis Prignitz geben Zuwendungen in Höhe von jeweils 9.000€.


Kirche Barenthin

Orgel Barenthin

 

Ende Juni wurde unter der kundigen Anleitung des Orgelbauers Jörg Stegmüller und mit tatkräftiger Unterstützung aus dem Dorf die Barenthiner Orgel abgebaut.

Die von dem Instrumentenbauer Wilhelm Gottfried Baer 1861 für Saaringen gefertigte Orgel fand erst 1983 ihren Weg nach Barenthin. Zahlreiche Elemente waren zu diesem Zeitpunkt bereits ersetzt worden. So z.B. die Windanlage und ein Teil der Pfeifen. Original erhalten sind hingegen unter anderem das Gehäuse und die beiden Klaviaturen sowie weite Teile der Mechanik.

Sämtliche Holzteile waren stark mit Hylotox behandelt worden, um Holzwurmbefall zu verhindern. Leider ist der Wirkstoff auch jetzt noch gesundheitsschädlich, so dass eine der wichtigsten Aufgaben bei der Wiederaufarbeitung des Instrumentes die Entgiftung der betroffenen Bauteile sein wird.

Für den Wiederaufbau ist auch ein neuer Winderzeuger geplant, so dass die 382 Pfeifen der Barenthiner Orgel wieder in vollem Klang zu hören sein werden.

Jakob Krieger-Malo

Am Donnerstag, den 16 Juli 2020, besuchte uns der Vorsitzende der Marlis-Kressner-Stiftung, Herr Dr. Ing. Horst Sollich (im Bild 2. v.r.), in der Barenthiner Kirche.

 

Im Beisein von Herrn Pfarrer Ruch (Vakanzverwalter, 2. v.l.), Herrn Jaap (Baubeauftragter des Kirchenkreises, links) und Frau Abraham (Vorsitzendes des GKR Barenthin, rechts) erläuterte die Restauratorin Frau Manske-Leubner (in der Mitte) den Bearbeitungsstand der Restaurierung der Kreuzwegbilder und der Kanzel. Dabei machte sie besonders die Notwendigkeit der Erhaltung und Restaurierung dieser bemalten Holztafeln deutlich.

 

Herr Dr. Sollich zeigte sich sehr beeindruckt von den Bildern und freute sich, dass diese Kunstwerke erhalten werden. Sein Fazit: „Interessieren sich die Menschen vor Ort für Ihre Kirche, dann interessiert es mich auch.“

 

Die Kressner-Stiftung unterstützt die Maßnahmen mit 7000 Euro. Sehr genau erkundigte sich Herr Dr. Sollich nach den weiteren Bauplanungen und stellte sogar eine weitere Unterstützung im nächsten Jahr in Aussicht. Herr Jaap wird diesbezüglich einen Förderantrag bis zum 15.09.2020 an die Stiftung stellen. Die hiesigen Akteure bedankten sich herzlich für die geleistete Geldspende und freuten sich über die weitere Bereitschaft einer Unterstützung.

Peter Abraham

Es ist soweit. Die Instandsetzung des Innenbereichs unserer Kirche beginnt. Aus diesem Grund hat es sich die Ministerin für Kultur des Landes Brandenburg, Frau Dr. Manja Schüle nicht nehmen lassen am 3. Juni 2020 den vom Land bewilligten Förderbescheid über 50.000€ unserer Gemeinde persönlich zu überbringen.

Bei herrlichem Wetter konnten wir die Ministerin und zahlreiche Gäste in unserer Kirche empfangen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, Frau Bärbel Abraham, erläuterte Pfarrer Henning Utpatel die geplanten Restaurierungsarbeiten an der historischen Kanzel und den Emporenbildern. Anschließend überreichte Frau Dr. Schüle den Fördermittelbescheid, der unter Beifall aller Anwesenden von Frau Abraham entgegengenommen wurde.

Nach Beendigung des offiziellen Aktes wurde die verbleibende Zeit vor der Kirche zu informativen, interessanten und auch persönlichen Gesprächen mit der Ministerin genutzt. Dazu gab es kalte und warme Getränke und einen vorbereiteten Imbiss. Frau Dr. Schüle versprach ihren Besuch nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten zu wiederholen, um sich von den Ergebnissen zu überzeugen.

Alles in allem war dieses Treffen ein Höhepunkt in unserem Gemeindeleben

Gerlinde Reiche

Nach dem Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Außenseite unserer Kirche geht es jetzt mit der Instandsetzung des Innenbereichs weiter.

Demnächst sollen die Arbeiten beginnen. Dazu gehören unter anderem die Aufarbeitung der historischen Bilder und der Abbau der historischen Kanzel, um diesen in restauratorischen Werkstätten zu altem Glanz zu verhelfen. Die abschließende Position für die Kanzel innerhalb der Kirche wird sich im weiteren Verlauf der Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten ergeben. Längerfristig ist die Instandsetzung des Bodenbelags und die Wiederherstellung der Westempore geplant. Auch die Orgel wird vorübergehend abgebaut und eingelagert werden, bis sie aufgearbeitet ihren endgültigen Platz findet.

Viele Dinge werden also angegangen und wir können uns jetzt schon auf die zahlreichen Veränderungen und Verbesserungen freuen.

 

Jakob Krieger-Malo, Barenthin

Der Förderantrag zur Umgestaltung und Restaurierung des Kirchen-inneren ist im Dezember 2019 bewilligt worden.

Am 3. Juni besuchte Kulturministerin Frau Dr. Manja Schüle die Kirche Barenthin und überreichte einen Fördermittelbescheid des Landes Brandenburg. Diese Förderung kommt der Restaurierung des Bilderzyklusses an den Emporen sowie der Kanzel zugute. Die Restauratoren begannen am selben Tag mit dem Ausbau der Kanzel sowie einiger Bilder, um sie in der Werkstatt zu restaurieren.

Die Spendenaktion hierfür, welche das Landesamt für Denkmalpflege, der Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg und das Kirchliche Bauamt initiiert haben, hat eine Summe von mehr als 17.625 € erbracht.

Allen Spendern ein herzliches Dankeschön!

drei Emporenbilder im Rahmen - ehemals hinter dem Altar
drei Emporenbilder im Rahmen - ehemals hinter dem Altar


 


Die Sanierung der Kirche Barenthin kann 2017/2018 auf Grund der Bereitstellung einer Zuwendung des Landes Brandenburg im Rahmen von LEADER erfolgen. Das Bauvorhaben wird mit 75% der Kosten das sind 129.984,59 € gefördert. Weitere Mittel geben die EKBO sowie der Kirchenkreis Prignitz. Die Kirchengemeinde Barenthin hat die erforderlichen Eigenmittel aufgebracht.
Das Bauvorhaben umfasst die Sanierung von Dachstuhl und Dach des Kirchenschiffes sowie der Fassaden einschließlich der Fenster und des Anbaus (Emporenaufgang). Des weiteren wird die Turmfassade saniert.

www.eler.brandenburg.de

www.ec.europa.eu/agricultur

Durch das von Beginn an notwendige Einbeziehen eines Restaurators konnten an vielen Stellen wunderbare Entdeckungen gemacht werden: Gestaltungen am östlichen Giebel, eine bemalte (leider in den Jahrhunderten dann oftmals übermalte) Decke, Hinweise auf alte Malereien an den Wände oder über der Eingangstür. All dies bedarf weiterer Untersuchungen und: dem Mut, es nach vorhandener Befundlage wieder sichtbar werden zu lassen.

Das neue Kirchendach wurde am 30.12.2017 fertig gestellt. Nun kann so schnell kein Sturm mehr Schäden anrichten – das jedenfalls hofft die Kirchengemeinde. Die Fertigstellung des Ostgiebels verzögert sich bis ins Frühjahr, da es wesentliche Entscheidungen für die Gestaltung der Nischen und der vorgefundenen Reste alter Malerei zu treffen galt. Die Fenster, einschließlich eines wieder neu geöffneten am Ostgiebel, sowie die Tür zur Empore werden im März neu eingebaut. Auch die Elektrik wird nach erfolgter Verlegung eines neuen Hausanschlusses grundlegend überarbeitet. Die Reparaturen an der Ostfassade des Turmes sowie das Neuverputzen des Vorbaus mit Zugang zur Empore sollen den Abschluss des 1. Bauabschnittes bilden.

Der 1. Bauabschnitt nähert sich seinem Abschluss. Nach dem Einbau der Fenster konnte der Innenraum gereinigt werden und wird seit Pfingsten wieder für Gottesdienste genutzt.

DANKE an alle Helferinnen und Helfer beim Putzen!

 

Der Turm wurde im April an der Süd-, Ost- und Nordseite eingerüstet. Die notwendigen Reparaturen sind abgeschlossen. Auch die Fertigstellung der Neuverputzung des nördlichen Anbaus sowie die Rekonstruktion der Eingangstür (Aufgang zur Empore) stehen kurz vor der Vollendung.

Der Gemeindekirchenrat (GKR) hat beschlossen, jetzt auch weiter zu planen: der Innenraum hat durch die Arbeiten an der Dachkonstruktion Schäden erlitten.

Wir haben im September die Fertigstellung des Kirchenäußeren feiern können. Parallel dazu begannen bereits die Vorbereitungen für die Sanierung / Restaurierung des Innenraums der Kirche. Nicht nur die Beschädigungen durch die Arbeiten am Dachstuhl und an den Fenstern müssen beseitigt werden. Auch ein Umgestaltung der vorfindlichen Raum-gestaltung ist gemäß den Wünschen vieler Barenthiner im Blick: die Orgel könnte auf eine wieder zu errichtende Westempore umgesetzt werden, damit der Altarraum bis hin zur Ostwand der Kirche reicht und die alte Kanzel dort wieder ihren Platz finden kann.

Die Abstimmung mit den Denkmalbehörden und dem Kirchlichen Bauamt hat begonnen und soll im Januar zu einem Ergebnis führen, welches der Kirchengemeinde vorgestellt wird.

 

Die restauratorischen Untersuchungen im Innenraum brachten manche Überraschungen zu Tage, zum Beispiel den in der nebenstehenden Abbildung gezeigten Fries unterhalb der Balkendecke.

 

Die Bemühungen um Fördermittel laufen. Kurz vor Redaktionsschluss wurde bekannt, dass ein Förderantrag für 2019 gestellt werden kann. Wenn diese fließen, ist der Beginn der Sanierung/ Restaurierung bereits 2019 möglich.

 

Ganz besonders freut sich die Kirchengemeinde über das Bekanntwerden der erhaltenswerten Emporenbilder und der Rokoko-Kanzel über eine Spendenaktion, welche das Landesamt für Denkmalpflege, der Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg und das Kirchliche Baumamt initiiert haben. Unter dem Titel „Vergessene Kunstwerke“ wird landesweit zu Spenden für diese etwa 300 Jahre alten Werke in der Kirche Barenthin aufgerufen. Diese Spendenaktion wird – sobald die Informationsfaltblätter vorliegen – auch in der Kirchengemeinde bekannt gemacht. Dies wäre für diejenigen, die auch die weiteren Bemühungen um den Erhalt der Kirche Barenthin unterstützen möchten, eine Möglichkeit, sich an diesen Bemühungen finanziell zu beteiligen.

 

Das Bild auf dem Titelblatt diese Gemeindebriefes „Verkündigung der Geburt Jesu an Maria“ gehört gemeinsam mit 18 weiteren Bildern von Christian Ludwig Schlichting aus dem Jahr 1716 zu den Emporenbildern in der Kirche.