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Besinnung zum Monatsspruch


und die Zuversicht, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Dann fehlt der Sinn im Leben, ich werde immer trauriger oder zorniger, vielleicht ohne jeden Grund und Zweifel kommen auf. Im 42. Psalm fragen die Feinde: Wo ist nun dein Gott? - wie eine spöttische innere Stimme.

 

Traurigkeit, Zorn, Unruhe und Zweifel sind Anzeichen eines Mangels, dann fehlt der Seele die Verbindung, die Rückbindung zu Gott. Das ist es ja, was Religion eigentlich bedeutet: re-ligio, Rückbindung. Wenn ich mich also von Gott entfernt und abgeschnitten fühle, dann dürstet meine Seele, dann sehnt sie sich nach ihrem Ursprung und Bewahrer.

 

Wie aber komme ich dahin, Gott wieder zu begegnen? Was klar ist: Gott wendet sich nicht ab und er geht nicht weg. Er ist immer da, doch es kann geschehen, dass ich ihn nicht wahrnehmen kann. Doch ich kann jederzeit Kontakt aufnehmen zu ihm: durch Gebete, durch Lesen in der Bibel, durch den Besuch eines Gottesdienstes, der mich versorgt mit Gottes Wort, der mich aufrichtet durch die Lieder, der mich zusammenbringt mit anderen Gläubigen, die vielleicht auch Erfahrung haben mit „Durststrecken“.

 

Im Gebet und vor allem im Gottesdienst und in jeder anderen Form von christlicher Gemeinschaft kann ich meinen Durst nach Gott stillen.

 

Das Leben als Christ ist wie eine Wanderung, auf der es so manche Durststrecke geben kann. Gut ist es, wenn wir unseren Durst stillen können, wenn uns die Verbindung zu Gott klar ist, wenn beten und Gottes Wort und christliche Gemeinschaft mit uns auf dem Weg sind.

 

Zum Ziel komme ich am besten, wenn ich mich gut ausgerüstet habe, vor allem mit dem, was meinen Durst stillt. Das gilt für die Wanderung ebenso wie für den Weg mit Gott.

 

 

 

Eine schöne und auch erholsame Sommerzeit wünscht Ihnen Ihre

 

 

 

Petra Leukert