Vorstellung Pfarrerin Leukert

„Das Volk das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht; und über die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.“ Jesaja 9,2

 

Geht es Ihnen auch so, dass sie sich das Ende dieses Jahres herbeisehnen und auf ein Licht in der Verfinsterung hoffen, welche die Corona-Pandemie über uns alle gebracht hat? Daran musste ich denken, als ich mir überlegte, welchen Bibelvers ich über diese Zeilen setzen möchte. Dieser Vers aus dem Buch des Propheten Jesaja ist für mich immer Trost, Hoffnung und das Heraufscheinen von Zukunft und Heil.

 

Mit Zuversicht und Freude blicke ich jetzt schon auf 2021, denn es wartet eine neue Aufgabe auf mich: Ich werde die neue Pfarrerin des Pfarrsprengels Breddin-Barenthin sein. Ein wenig muss ich meinen Tatendrang noch zügeln und auch die Gemeinden um Geduld bitten. Ich kann erst ab Juli 2021 meinen Dienst antreten. Das liegt daran, dass ich so lange aus familiären Gründen beurlaubt bin, um meinen Mann Holger in Nigeria zur Seite zu stehen, wo er bis nächsten Sommer an der Deutschen Botschaft beschäftigt ist. In den nächsten Monaten möchte ich den Aufenthalt in einem Land, das mir ans Herz gewachsen ist, gut zu Ende bringen. Vor allem muss ich mich von der Evangelische Gemeinde deutscher Sprache in Nigeria verabschieden und von der Ark International Church of Abuja, wo ich noch immer Mitglied des Leading Teams bin.

 

Abuja in Nigeria wurde 2018 zum zweiten Mal meine Wahlheimat. Der erste Aufenthalt dort war 2009 bis 2012. Dazwischen war ich Pfarrerin der Weinbergkirchengemeinde Berlin-Spandau. Ursprünglich war ich Pfarrerin der Evangelisch-Lutherische Kirche von Bayern, da ich in Bayreuth geboren wurde und aufwuchs. In Bayern legte ich - nach dem Studium der Theologie in Neuendettelsau, Wien, Kiel, Leipzig und Marburg - meine kirchlichen Examina ab und absolvierte in Mitwitz mein Vikariat. Bereits den Entsendungsdienst leistete ich als Gastpfarrerin im Oberlinhaus in Potsdam. Mit der Pfarrstelle in Berlin-Spandau wechselte ich zur EKBO.

 

Eine wunderbare Familie habe ich auch. Dazu gehören mein Mann Holger sowie unsere drei Töchter Elisabeth, Eva und Esther, die alle schon sehr neugierig auf meine neue Wirkungsstätte sind.

 

Nun sind es immerhin noch sieben Monate „Wartezeit“ bis ich endlich für Sie in Barenthin, Berlitt, Breddin, Damelack, Kötzlin, Rehfeld, Schönermark, Stüdenitz und Vehlgast da sein kann. Ich freue mich sehr darauf und in Gedanken bin ich schon bei Ihnen.

 

Für die Advents- und Weihnachtszeit wünsche ich Ihnen besinnliche Stunden im Kreis derer, die Ihnen am Herzen liegen und Gottes reichen Segen, auch für das neue Jahr!

Herzlichst grüßt Sie

 

 


WAHL VON PFARRERIN LEUKERT

Pfarrerin Petra Leukert stellte sich am 25. Oktober in einem Gottesdienst den Kirchengemeinden vor. Im Anschluss durften wir Sie zu ihrer Familie und ihrem bisherigen beruflichen Wirken befragen. Diese Veranstaltung stieß auf eine sehr gute Resonanz.

Am 31. Oktober besuchte Pfarrerin Leukert uns ein weiteres Mal. An diesem Nachmittag ging es in einem Gesprächskreis um das Thema „Was heißt Reformation heute? Impuls und Gespräch zu einer sich verändernden Kirche.“

Nach diesen beiden Veranstaltungen sollte die Pfarrwahl am 9. November stattfinden. Dieser Termin musste allerdings coronabedingt ausfallen. Das Konsistorium stimmte einer Briefwahl zu. Die Wahlbriefe wurden am

10. November verschickt und das Ergebnis stand am 20. November fest. Innerhalb von zwei Wochen nach der Bekanntgabe kann jedes zum Abendmahl zugelassene Gemeindeglied Einspruch beim Gemeindekirchenrat einlegen.

Pfarrerin Petra Leukert wurde mit 47 Ja-Stimmen und 1 Enthaltung zu unserer neuen Pfarrerin gewählt.

Die Kirchengemeinden freuen sich auf Ihre neue Pfarrerin.