Strukturgesetz der Landeskirche


In den vergangenen zwei Jahren hat uns nicht nur die Corona-Pandemie in Atem gehalten, es wurde von der Landessynode der EKBO auch ein neues „Gemeindestrukturgesetz“ vorbereitet und im April beschlossen, das wohl auch für unseren Pfarrsprengel einige Veränderungen mit sich bringen wird.

 

Dieses Gesetz sieht u.a. Zusammenschlüsse von Gemeinden zu Gesamtkirchengemeinden vor. Die bisherigen kleinen eigenständigen Gemeinden würden dann als Ortskirchengemeinden weiter bestehen bleiben und Ortskirchenräte bestimmen, die über Belange des kirchlichen Lebens vor Ort entscheiden. Die Ortskirchenräte wählen Vertreter und Vertreterinnen in den Gemeindekirchenrat, der dann die Gesamtkirchengemeinde leitet, so wie die GKRs bisher die einzelnen kleineren Gemeinden.

 

Ergänzen soll das Gemeindestrukturgesetz ein „Mindestmitgliederzahlgesetz“, das künftig eine Mindestzahl von 300 Gemeindeglieder vorsieht, damit die Gemeinde eine Körperschaft öffentlichen Rechts bleiben kann. Es soll in diesem Herbst beschlossen werden.

Ziel all dieser Maßnahmen ist eine Entlastung der Gemeinden und der Pfarrerinnen und Pfarrer von Verwaltungsaufgaben.

Wie diese Gesetze unsere Gemeinden betreffen und welche praktischen Auswirkungen das alles haben wird, wissen wir noch nicht. Dieser Prozess der Umstrukturierung wird uns auf jeden Fall in der nächsten Zeit beschäftigen.